Reader & Accesspoints

Reader Accesspoint

Die Infrastruktur für Auto-ID- und Ortungssysteme

Für den Betrieb von elektronischen Etiketten (eLabel) sowie von RFID- und Ortungssystemen ist der Aufbau oder das Vorhandensein einer entsprechenden Infrastruktur notwendig. Diese wird durch stationäre oder auch mobile Reader sowie Accesspoints gebildet, die i.d.R. über LAN bzw. WLAN untereinander und mit dem Datenserver verbunden sind.

 

Die Anzahl der erforderlichen Reader und Accesspoints richtet sich hauptsächlich nach der Größe und Beschaffenheit der Flächen (Geometrie, Einbauten usw.), innerhalb derer eLabel oder RFID-Transponder betrieben werden sollen.

 

Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl und Anordnung von RFID-Readern und Accespoints ist das Frequenzband, auf dem kommuniziert und ggf. auch lokalisiert werden soll. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die geplante eLabel-, RFID- oder Ortungslösung nicht von anderen Funksystemen stark negativ beeinflusst oder gar gestört wird. Zur Sicherheit sollte vor der Systemauswahl und Installation eine Funkmessung (sog. Funkausleuchtung) im Rahmen eines Proof of Concept (POC) durchgeführt werden.

 

Mit Ausnahme von RFID im LF-Bereich (100-135 kHz) arbeiten alle unsere RFID- und Ortungs-Anwendungen im ISM-Frequenzband (ISM = Industrial, Scientifical, Medical). Dieses Frequenzband ist vor allem für Anwendungen aus den Bereichen Industrie, Wissenschaft und Medizin reserviert.

Auf einen Blick

Solconia liefert RFID-Reader und Access-Points in folgenden Bereichen

 

  • Stationäre und mobile Reader für Passiv-RFID in LF-Bereich 100-135 kHz
  • Stationäre und mobile Reader für Passiv-RFID in HF-Bereich 13,56 MHz
  • Stationäre und mobile Reader für Passiv-RFID in UHF-Bereich 860-960 MHz
  • Accesspoints und Ankertransponder für Aktiv-RFID und Ortung im Bereich 2,4-2,5 GHz
  • Bluetooth Low Energy (BLE) Accesspoints für Aktiv-RFID und Ortung im Bereich 2,4-2,5 GHz
  • Accesspoints und Ankertransponder für Aktiv-RFID und UWB-Ortung im Bereich 3-6 GHz

Insbesondere bei Anwendungen wie Staplerortung, Funkscannerortung oder auch zur Ortung von Fernsteuerungen kann es im Hinblick auf eine Kostenreduzierung sehr viel Sinn machen, die Reader- oder Access-Module ggf. inkl. Antennen in bereits im Gesamtsystem vorhandene Geräte, z.B. Staplerterminals, Bordrechner, Scanner oder auch Tablets, zu integrieren. Die Systemsicherheit wird dadurch erhöht und die Kosten sinken.

Reader & Accesspoints 4. Februar 2016